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Der Ort „Steinach“ wurde erstmals 1142 in einer Urkunde erwähnt. Damals herrschte hier das Rittergeschlecht der Edelfreien von Steinach als Lehnsträger der Bischöfe von Worms.

In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde das heute einmalige mittelalterliche Vierburgenensemble erbaut. Aus diesem Grund wird Neckarsteinach auch die „Vierburgenstadt“ genannt.

Die Stadt Neckarsteinach wurde im Jahre 1142 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. In ihrer historischen Altstadt können Sie noch viele Zeugen ihrer bewegten Vergangenheit bewundern. Fachwerkhäuser, winkelige Gässchen, Reste der Stadtmauer und der Stadttore, alte Fassaden und Brunnen sowie eine spätgotische Kirche laden zu einem Rundgang durch die Altstadt ein.

Im Jahr 2000 wurde der frühere Harfengarten zum Nibelungengarten umgestaltet. Die Nibelungen-Parade besteht aus sechs auf mannshohen Sandsteinstelen montierten Sandsteinköpfen. Sie sollen die sechs wichtigsten Personen des Nibelungenliedes symbolisieren.

Die Bevölkerung von Neckarsteinach lebte bis ins 19. Jahrhundert von der Schifffahrt, der Flößerei, der Waldwirtschaft, der Gerberei und dem Sandsteingeschäft.

Das herausragende Gewerbe war bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts die Schifffahrt. Der Neckar ist heute eine stark befahrene Bundeswasserstraße.

Heute zählt Neckarsteinach mit seinen Stadtteilen, den Höhenorten Darsberg und Grein und dem 4 km Neckar aufwärts liegenden Neckarhausen ca. 4.000 Einwohner.

Eine 5 km lange, befestigte, autofreie Uferpromenade, der Nibelungengarten und Ruheanlagen sowie Wanderwege zu den Burgen mit herrlichen Ausblicken laden zu Spaziergängen und Wanderungen ein.

Gute Verkehrsverbindung mit Bus und S-Bahn machen die Anfahrt leicht und in den Sommermonaten versprechen die regelmäßigen Fahrten der Weißen Flotte zwischen Heidelberg und Neckarsteinach ein ganz besonderes Erlebnis.

Der Unesco-Geopark-Bergstraße-Odenwald bietet neben einem gut ausgebauten Netz an Eingangstoren, Infozentren und Erlebnispfaden ein reichhaltiges Veranstaltungskonzept, das Information und aktives Landschaftserleben verbindet und damit zu einem nachhaltigen Umgang mit unserem erdgeschichtlichen und kulturellen Erbe beiträgt.

Neckarsteinach wurde im Frühjahr 2010 zum Eingangstor zum Unesco-Geopark-Bergstraße-Odenwald ausgebaut.



Neckarsteinach, die Vierburgenstadt, liegt in einem der schönsten Teile des Neckartals, eingerahmt von den dicht bewaldeten Höhen des südlichen Odenwalds im Kranz von den vier Burgen: Vorderburg, Mittelburg, Hinterburg und die Burg Schadeck im Volksmund auch „Schwalbennest” genannt.

Die Vorderburg wurde als dritte Burg um 1200 erbaut. Im 14. Jahrhundert wurden die Stadtmauern bis an die Burg herangebaut und sie somit in die Stadtbefestigung mit einbezogen. Die Vorderburg ist im Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

Die Mittelburg wurde wahrscheinlich gegen 1200 errichtet. Sie hat aber ihren ursprünglich wehrhaften Charakter verloren, da sie zu einem Renaissanceschloss umgebaut wurde. Die Mittelburg ist im Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

Die Hinterburg wurde um 1180 erbaut. Sie gilt als die Stammburg der Geschlechter der Edelfreien von Steinach. Die Ruine ist jederzeit frei zugänglich. Der Bergfried kann gefahrlos bestiegen werden und ermöglicht einen herrlichen Ausblick.


Die Burg Schadeck (Schwalbennest) ist die jüngste Burg. Sie entstand um 1260 und wurde direkt auf den Felsen aufgesetzt. Das Schwalbennest ist das Wahrzeichen von Neckarsteinach und wird in den Sommermonaten beleuchtet.

Die Ruine kann jederzeit besichtigt und bestiegen werden.


WEITERE INFORMATIONEN

Tourist-Information Neckarsteinach
Neckarstraße 47
69239 Neckarsteinach

Telefon: 06229 708914
Telefax: 06229 708876
E-Mail: tourismus@neckarsteinach.de
Internet: www.neckarsteinach.com

ZAHLEN · DATEN · FAKTEN

Bundesland: Hessen
Region: Hessisches Neckartal
Landkreis: Bergstraße
Höhe: 126 – 450 m ü. NN
Fläche: 22,07 qkm
Einwohner: 3.862
Stadtteile: Neckarsteinach, Darsberg, Grein, Neckarhausen
Tourismus: 99 Betten
14.000 Übernachtungen
Partnerstädte: Pargny sur Saulx (Frankreich)
Grein/Donau (Österreich)